Hausmesse in Karlsruhe: Offen im Austausch. Stark im Miteinander. Gemeinsam digital.

Persönliche Begegnungen bleiben ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Digitalisierung der Kommunen. Genau dafür bot die Komm.ONE Hausmesse in Karlsruhe den passenden Rahmen. Über 120 angemeldete Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Lösungen für die digitale Verwaltung zu informieren, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen mit anderen Kommunen zu teilen.

An zahlreichen Themenständen und in über zwanzig Fachvorträgen standen die Herausforderungen im Mittelpunkt, die Kommunen derzeit besonders beschäftigen: Digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, digitale Bürgerservices, moderne Finanz- und Personallösungen sowie sichere Cloud- und Dokumentenmanagement-Lösungen um nur einige zu nennen. Dabei ging es nicht allein um neue Technologien, sondern vor allem um die Frage, wie sich diese praxistauglich, wirtschaftlich und nachhaltig in den kommunalen Alltag integrieren lassen.

Persönliche Begegnungen schaffen Vertrauen

Neben leistungsfähigen Lösungen bleibt der persönliche Austausch ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dass es darauf bei der Hausmesse ankommt, machte Frank Kämmle, Centerleiter Mitglieder- & Kundenmanagement bei Komm.ONE, zur Begrüßung deutlich:

Frank Kämmle, Centerleiter Mitglieder- und Kundenmanagement

„Heute laufen im Alltag viele Kontakte über Serviceprozesse. Veranstaltungen wie unsere Hausmesse schaffen deshalb bewusst Raum für persönliche Begegnungen zwischen unseren Mitgliedern und unseren Fachleuten. So entstehen Vertrauen, Verständnis für die Anforderungen der Kommunen und oft auch die besten Ideen für gemeinsame Lösungen.“

Diese unmittelbaren Gespräche prägten die Atmosphäre der Hausmesse. An den Ständen wurden Fragen direkt beantwortet, Erfahrungen geteilt und konkrete Herausforderungen aus der kommunalen Praxis diskutiert. Die Hausmesse bot damit nicht nur Raum für Information, sondern vor allem für den persönlichen Dialog – ein wichtiger Baustein, um Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Lösungen, die Kommunen entlasten

Welche konkreten Lösungen dabei unterstützen können, zeigte die Komm.ONE anhand verschiedener Projekte und Angebote.

Kommune-as-a-Service
In dem neuen Geschäftsfeld „Kommune-as-a-Service“ entwickelt die Komm.ONE integrierte Gesamtlösungen, damit die Kommunen trotz steigender Anforderungen sowie knapper personeller und finanzieller Ressourcen handlungsfähig bleiben können. Die Komm.ONE zeigte in ihrem Vortrag auf, wie standardisierte und cloudbasierte Managed Services die lokale IT entlasten, Komplexität reduzieren und für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sorgen. Durch aufeinander abgestimmte Services und eine zentrale Betreuung erhalten die Kommunen Unterstützung aus einer Hand – bei der cloudbasierten Administration kommunaler IT-Arbeitsplatze ebenso wie beim Schutz vor Cyberangriffen.

KI für den Bürgerservice
Großes Interesse weckte der Vortrag „Volle Kraft voraus für Ihre Bürger-Webseiten“. Vorgestellt wurden KI-gestützte Chat- und Sprachlösungen, die Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr Informationen bereitstellen und Mitarbeitende im Verwaltungsalltag unterstützen. Besonders anschaulich war die Live-Demonstration des nahtlosen Übergangs vom Chatbot zum persönlichen Gespräch.

Kompetenzoffensive Kommunale Entgeltabrechnung
Gemeinsam mit der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden stellte die Komm.ONE die neue Kompetenzoffensive Kommunale Entgeltabrechnung vor. Das Qualifizierungsangebot vermittelt fundiertes Fachwissen für einen der anspruchsvollsten Prozesse in der Personalverwaltung und unterstützt Kommunen dabei, dringend benötigte Kompetenzen nachhaltig aufzubauen und zu sichern.

Sicher zusammenarbeiten mit Conosco Nextcloud
Wie digitale Zusammenarbeit sicher und datenschutzkonform gelingen kann, zeigte die Komm.ONE am Beispiel von Conosco Nextcloud. Die Lösung ermöglicht den bereichsübergreifenden Austausch von Dokumenten, die gemeinsame Bearbeitung von Dateien in Echtzeit sowie die Zusammenarbeit in Teams – unabhängig vom Arbeitsort. Im direkten Kontakt mit den Besucherinnen und Besuchern wurde deutlich, dass sichere Filesharing- und Kollaborationsplattformen für viele Kommunen inzwischen zu den zentralen Bausteinen einer modernen und souveränen IT-Infrastruktur gehören.

Beschaffung einfacher machen
Mit dem Komm.ONE-Webshop erhalten Mitgliedskommunen einen zentralen Zugang zu Komm.ONE-Eigenprodukten und Standardangeboten. Auf Basis bestehender Rahmenvereinbarungen können Leistungen ohne eigenes Vergabeverfahren bezogen werden. Der kontinuierliche Ausbau des Webshops soll die Beschaffung künftig weiter vereinfachen und zusätzliche Angebote zentral bündeln.

Aus Rückmeldungen werden Innovationen

Die Hausmesse lebt nicht nur von den vorgestellten Lösungen, sondern auch vom offenen Austausch. An den Themenständen und in den Vorträgen wurden zahlreiche Fragen diskutiert – von der Einführung digitaler Prozesse über den Einsatz Künstlicher Intelligenz bis hin zu standardisierten IT-Services für Kommunen.

Viele der vorgestellten Lösungen stehen bereits heute zur Verfügung, andere werden in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt – etwa der neue eSignatur- und Siegelservice. Die Hausmesse zeigte damit nicht nur, was heute bereits möglich ist, sondern auch, welche Lösungen in den kommenden Monaten verfügbar sein werden und welche Themen die Komm.ONE gemeinsam mit den Kommunen als Nächstes voranbringen möchte. Deutlich wurde: Die digitale Transformation ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der sich konsequent an den Anforderungen der Kommunen orientiert.

Der langjährige Bürgermeister der Gemeinde Starzach Thomas Noé hob den Mehrwert der Präsenzveranstaltung hervor. Gerade für ihn als Führungskraft sei es wichtig, über neue Lösungen und Einsatzmöglichkeiten – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz – informiert zu sein. Die Hausmesse biete dafür einen wertvollen persönlichen Austausch und sei aus seiner Sicht sehr empfehlenswert.

Eine Vertreterin der Stadt Offenburg wünschte sich, Kommunen künftig noch stärker durch Best Practices und standardisierte Vorgehensmodelle bei der Einführung neuer Lösungen zu unterstützen. Bewährte Erfahrungen anderer Kommunen könnten helfen, Digitalisierungsprojekte schneller und effizienter umzusetzen.

Genau solche Rückmeldungen sind ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Komm.ONE-Portfolios. Die Hausmesse bietet die Möglichkeit, neue Lösungen vorzustellen, Rückmeldungen aus der Praxis unmittelbar aufzunehmen und gemeinsam mit den Kommunen die nächsten Entwicklungsschritte zu gestalten. Ziel ist es, bestehende Angebote kontinuierlich auszubauen, neue Lösungen schneller verfügbar zu machen und die Kommunen auch künftig mit praxistauglichen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Services zu unterstützen.

Für Frank Kämmle sind Hausmessen deshalb weit mehr als reine Informationsveranstaltungen. Sie seien der Ort, an dem Komm.ONE gemeinsam mit den Kommunen Anforderungen aufnehme, Lösungen weiterentwickle und neue Ideen in konkrete Angebote überführe.

„Persönliche Beziehungen sind wichtig. Dauerhaftes Vertrauen entsteht aber nur, wenn wir die passenden Lösungen liefern und unsere Angebote kontinuierlich weiterentwickeln.“

Der Dialog geht weiter

Wer die Hausmesse in Karlsruhe verpasst hat oder einzelne Themen vertiefen möchte, hat dazu eine weitere Gelegenheit bei der Online-Hausmesse am 22. Juli 2026. Dort werden ausgewählte Vorträge und Themenschwerpunkte nochmals kompakt vorgestellt – flexibel und ortsunabhängig.

Denn die Hausmesse endet mit dem Veranstaltungstag – der Dialog mit den Kommunen geht weiter.