Komm.ONE eröffnet Kommunen den Zugang zu einem sicheren KI-Ökosystem
Wie lassen sich Bürgerservice und interne Verwaltungsprozesse mit Künstlicher Intelligenz so gestalten, dass gleichzeitig höchste Anforderungen an Datenschutz und digitale Souveränität erfüllt werden? Gemeinsam mit dem GovTech-Unternehmen neuraflow und dem Cloud-Anbieter STACKIT eröffnet die Komm.ONE Kommunen den Zugang zu einem sicheren KI-Ökosystem. Die Lösung wird auf einer souveränen deutschen Cloud-Infrastruktur betrieben.
KI für den kommunalen Alltag nutzbar machen
Immer mehr Kommunen stehen vor der Herausforderung, steigende Serviceerwartungen mit begrenzten personellen Ressourcen zu bewältigen. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Bürgeranfragen schneller zu beantworten, interne Prozesse zu unterstützen und dadurch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten.
„Künstliche Intelligenz wird für Kommunen zu einem wichtigen Baustein, um Bürgerservices, Verwaltungsprozesse und interne Zusammenarbeit zukunftsfähig aufzustellen – gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels“, sagt Bernd Krakau, Mitglied der Geschäftsleitung und Chief Operating Officer (COO) der Komm.ONE. Die Rolle der Komm.ONE besteht dabei darin, innovative Lösungen aus dem Markt gezielt in ein sicheres und standardisiertes Angebot für Kommunen zu überführen – mit klaren Anforderungen an Datenschutz, Betrieb und Integration in bestehende IT-Strukturen.
Ein gemeinsames KI-Ökosystem für Kommunen
Über das neue KI-Angebot erhalten Kommunen Zugang zu Anwendungen für den Bürgerservice und die interne Sachbearbeitung. Dazu gehören unter anderem KI-gestützte Chat- und Sprachlösungen für Websites und telefonische Servicekanäle sowie ein KI-Arbeitsplatz für Mitarbeitende in der Verwaltung. Die Systeme greifen auf eine gemeinsame Wissensbasis zu, sodass einmal angebundene Informationen über verschiedene Anwendungen hinweg genutzt werden können.
Über standardisierte Schnittstellen lassen sich kommunale Datenquellen wie beispielsweise kommunale Webseiten oder Landesportale wie www.service-bw.de integrieren. So entsteht eine einheitliche KI-Grundlage, die flexibel für unterschiedliche kommunale Anwendungsfälle genutzt werden kann.
Souveräne Infrastruktur und sichere Datenverarbeitung
Der Betrieb erfolgt in der souveränen deutschen STACKIT-Cloud von Schwarz Digits. Daten, Chatverläufe und Konfigurationsinformationen verbleiben dabei in Deutschland. Die Infrastruktur erfüllt hohe Anforderungen an Informationssicherheit und ist unter anderem nach dem BSI-Standard C5 sowie ISO/IEC 27001 zertifiziert. Damit erhalten Kommunen eine Lösung, die zentrale Anforderungen an Datenschutz, digitale Souveränität und IT-Sicherheit im öffentlichen Sektor erfüllt.
Einfacher Zugang für Kommunen
Ein wesentlicher Vorteil für Kommunen ist der einfache Zugang zur KI-Lösung. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung. Mitgliedskommunen der Komm.ONE können das KI-Ökosystem dadurch ohne eigenes Vergabeverfahren nutzen und mit überschaubarem Aufwand einführen. Die Komm.ONE übernimmt dabei unter anderem die Datenschutzprüfung, die Sicherheitsbewertung sowie die Implementierung. Ergänzend dazu werden Supportleistungen wie 1st- und 2nd-Level-Support sowie Workshops für Kommunen angeboten.
Ausblick
Am 13. und 14. Juli 2026 stellen die Komm.ONE, neuraflow und STACKIT das gemeinsame KI-Ökosystem in Neckarsulm vor. Interessierte Kommunen erhalten dort konkreten Einblick in die KI-Lösung und können sich beraten lassen. Weitere Informationen zum Produkt erhalten Mitglieder und interessierte Kommunen per E-Mail an chatbot@komm.one.
