Rollout Registermodernisierung: Die IDA-Anbindung kommt

Dr. Georg Dinter und Rene Köpf beim Vortrag zur Rollout-Einheit der Komm.ONE

Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Den ersten wichtigen Schritt zur Umsetzung ist Baden-Württemberg mit seiner Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf (IDA) der Kommunalregister am 22.07.2026 in Stuttgart gegangen. Hochwertige Informative Vorträge, ein intensiver fachlicher Austausch beim Expertenpanel und die anschließenden Gespräche beim „Dialog Café“ haben gezeigt, wie der Identitätsdatenabruf im Land konkret umgesetzt werden kann und welche strategischen Ansätze sowie Unterstützungsleistungen es hierfür gibt.

Gestartet ist die Veranstaltung mit einer Keynote der baden-württembergischen Chief Information Officerin Ronja Kemmer, gefolgt von Vorträgen zur Registermodernisierung (RegMo) von Manuel Brückner, Referent des Städtetages Baden-Württemberg, und Margarete Jargusch, RegMo-Koordinatorin Baden-Württemberg. Beim folgenden Expertenpanel zeigten die Gesprächsteilnehmer unterschiedliche Perspektiven der IDA-Umsetzung auf. Dr. Georg Dinter, RegMo-Experte der Komm.ONE brachte die Sicht der kommunalen IT-Dienstleisterin ein.

Die Unterstützungsangebote für Kommunen wurden später noch einmal bei der Vorstellung der RegMo-Rollout-Einheit der Komm.ONE vertieft. „Die Anbindung des Identitätsdatenabrufs muss sorgfältig geplant werden. Damit dies einfach und effizient gelingt, begleitet unsere Rollout-Einheit die registerführenden Stellen vom Beginn der Planung an bis hin zur Nutzung“, erklärt RegMo-Experte Dr. Georg Dinter. Die Rollout-Einheit fungiert dabei als Schnittstelle zwischen dem Land und den kommunalen Behörden. Die enge Verzahnung mit den technischen Bereichen und der etablierte Wissensaustausch mit den kommunalen Behörden ermöglicht eine strukturierte und zügige IDA-Anbindung.

Die Veranstaltung zum Start der IDA-Einführung hat einmal mehr gezeigt, dass Baden-Württemberg bei der Registermodernisierung eine Vorreiterrolle einnimmt.