Komm.ONE begrüßt verstärkte Zusammenarbeit mit Landes-IT
Stuttgart, den 12.05.2026: Die neue Landesregierung will Bürgerschaft, Unternehmen und Kommunen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Für die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung soll die Zusammenarbeit zwischen Landes-IT und kommunaler IT verstärkt werden, ein gemeinsames Rechenzentrum ist geplant.
Die Regierungsparteien setzen auf eine konsequente Staatsmodernisierung und eine flächendeckende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
Die Komm.ONE unterstützt nachdrücklich den Ansatz einer effizienten, antragsarmen und volldigitalisierten, KI-gestützten Verwaltung und die geplante enge Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Kommunen. Diese spiegelt sich auch in dem klaren Bekenntnis zur jüngst geschlossenen E-Government-Vereinbarung, dem bis Ende 2026 geplanten Zukunftsbündnis Land-Kommunen, und der beabsichtigten IT-Konsolidierung wider, die unter anderem ein gemeinsames Rechenzentrum mit den Kommunen einplant.
Neben einer grundlegenden Neuordnung der Landes-IT sind unter anderem auch eine durchgängige IT-Architektur und eine vertiefte Zusammenarbeit mit der IT-Dienstleisterin Komm.ONE vorgesehen, welche die rund 1.100 Kommunen im Land mit IT-Leistungen versorgt.
„Es ist richtig und konsequent von der neuen Landesregierung, die Zusammenarbeit mit der Komm.ONE als zentrale kommunale IT-Dienstleisterin weiter zu vertiefen. Wir verfügen über wertvolles Know-how und Expertise und freuen uns sehr, unseren kommunalen Beitrag zur Modernisierung unseres Landes beizutragen, die nur gemeinsam gelingen kann. Die zwischen Land und Kommunen unlängst geschlossene E-Government-Vereinbarung zeigt, wie es geht.“, so Roland Bernhard, Verbandsvorsitzender des Zweckverbands 4IT mit rund 1.100 Mitgliedskommunen und Verwaltungsratsvorsitzender der Komm.ONE.
Schließlich erbringen die Städte, Gemeinden und Landkreise über 80 % der bürgerorientierten Verwaltungsdienstleistungen mit ihren Aufgaben aus der kommunalen Selbstverwaltung und den ihnen von Bund und Land gesetzlich übertragenen oder zugewiesenen Aufgaben.
Die beabsichtigte Sicherstellung der Finanzierung für den flächendeckenden Rollout der Leistungen aus dem Onlinezugangsgesetz stelle angesichts der angespannten Finanzlage aus kommunaler Sicht eine zwingende Notwendigkeit und einen kritischen Erfolgsfaktor dar, erklärt Roland Bernhard weiter.
Damit die Digitalisierung auch das angestrebte erforderliche Tempo erreicht, will die Landesregierung zudem die Digital- und die IT-Strategie bei ihrer designierten Chief Information Officerin (CIO) Ronja Kemmer bündeln, die zugleich Chief Digital Officerin (CDO) werden soll.
William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE, bemerkt dazu: „Die Komm.ONE arbeitet bereits seit vielen Jahren sehr intensiv und gut mit dem CIO/CDO des Landes und den verschiedenen Landesministerien zusammen. Gemeinsam können wir bereits auf eine lange Reihe von erfolgreichen Projekten zurückschauen und wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit. Die Erfahrungen der Komm.ONE in zentralen Projekten auf Bundesebene wie dem Deutschland-Stack, dem EUDI-Wallet, der Registermodernisierung oder der Digitalisierung des Verkehrs- und Gesundheitswesens werden dabei sicherlich sehr nützlich sein.“
Das für Digitalisierung verantwortliche Innenministerium, in dem auch die CIO/CDO angesiedelt sein wird, soll alle übergeordneten Digitalisierungs- und IT-Vorhaben des Landes verantworten, wie zum Beispiel die Einführung der E-Akte oder die Entwicklung einer KI-Strategie. Fachspezifische Verfahren und das operative Geschäft verbleiben hingegen in den einzelnen Ressorts.
„Eine klare, effiziente Governance für die Zusammenarbeit von Land und Kommunen, ist in dieser Konstellation immanent wichtig. Nur so bekommen wir die notwendige Klarheit und Verbindlichkeit, um unsere gemeinsamen Ziele schnell und effizient zu erreichen.“, erklärt Roland Bernhard.
Schließlich gehe es darum, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken und den Bürgerinnen und Bürgern die digitale Teilhabe zu ermöglichen. Dafür brauche es eine effiziente, möglichst antragsarme und volldigitalisierte, KI-gestützte Verwaltung und die lasse sich eben nur erreichen, wenn Einvernehmen über das Ziel und den Weg dorthin bestehe.
Eine breite Akzeptanz digitaler Lösungen in Wirtschaft und Gesellschaft unterstütze das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Staat und Verwaltung und letztlich in die Funktionsfähigkeit der Demokratie. Das gelte für ein Flächenland wie Baden-Württemberg ganz besonders. Die Komm.ONE befürwortet deshalb ausdrücklich den eingeschlagenen Weg der Landesregierung und wird ihn kraftvoll unterstützen und aktiv mitgestalten.
