Komm.ONE unterstützt Gesundheitsämter

Im Eilverfahren hat Komm.ONE für die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg einen Weg geschaffen, über den sie die auf Bundesebene erfassten Daten Einreisender medienbruchfrei weiter verarbeiten können. Dadurch werden die lokalen Ämter ab sofort infizierte Einreisende schneller identifizieren und deren Quarantäne effizienter überwachen. Der bisherige papiergebundene Prozess war langsam und erschwerte die Quarantäne- und Testpflichtüberwachung der lokalen Gesundheitsämter.

Rund 250.000 Menschen pro Woche melden derzeit ihre Einreise nach Deutschland an. Diese werden anhand der angegebenen Adresse des Wohn- oder Aufenthaltsortes in Deutschland direkt dem lokal zuständigen Gesundheitsamt zugeordnet und über Papierformulare oder elektronisch weitergeleitet. Ein langsamer Prozess, der es lokalen Gesundheitsämtern erschwert, die Quarantäne- und Testpflicht zu überwachen.

Im Auftrag des Landkreistages Baden-Württemberg hat die Komm.ONE binnen zehn Tagen eine schnelle Lösung für dieses akute Problem entwickelt. Mit dem Aufbau eines zentralen verschlüsselten und abgesicherten Zugangs über die Komm.ONE sind die lokalen Gesundheitsämter in Baden-Württemberg ab sofort in der Lage, sich direkt mit der zentralen Datenbank der Bundesregierung zu verbinden, über die sich die Einreisenden registrieren. Dadurch können die Gesundheitsämter die Daten, der aus einem Risikogebiet Einreisenden webbasiert erfassen und ohne Zeitverlust elektronisch weiter bearbeiten. Mit dem Corona-Virus Infizierte werden so an ihren jeweiligen Heimat- oder Aufenthaltsorten schneller und lückenloser identifiziert und getestet.

Die von der Komm.ONE für Baden-Württemberg realisierte zentrale Anbindung über das kommunale Verwaltungsnetz Baden-Württemberg unterstützt das Projekt „Digitale Einreiseanmeldung", das das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen der Pandemiebekämpfung initiierte. Ziel des Projekts ist es, die papierbasierte Aussteigerkarte auf die digitale Datenübermittlung von infizierten Einreisenden umzustellen. Die Landkreise der Länder wirken im IT-Bereich mit, um die lokalen Gesundheitsämter sicher an die digitale Infrastruktur des Bundes anzubinden, wo die erfassten Daten digital gesammelt werden.