Komm.ONE baut digitale Brücke nach Estland – Kultur der grenzüberschreitenden Innovation

Komm.ONE erweitert ihr Innovationsnetzwerk. Der erste Schritt ist eine digitale Brücke nach Estland. Weitere Brücken nach Schweden und Dänemark sind geplant. Aktuell lädt die kommunale IT-Dienstleisterin estnische Experten zum Dialog ein. Ein Workshop-Angebot an die Kommunen, von den Erfahrungen der estnischen Verwaltung zu profitieren.

Estland gilt neben Schweden und Dänemark weltweit als Spitzenreiter in der Digitalisierung des öffentlichen Lebens. Eine digitalisierte Gesellschaft mit einem Minimum an Bürokratie und analogen Behördengängen: Daran wird in Deutschland derzeit stark gearbeitet. Best-Practices bieten dabei wertvolle Orientierung. Das Lernen von anderen ist daher Ziel der digitalen Brücke, über welche die Komm.ONE erstmals estnische Experten nach Baden-Württemberg holt. Eine Reihe von Online-Veranstaltungen mit Wissenschaftlern und Vertretern aus Politik und Verwaltung bietet den Kommunen einen konkreten Einblick in die Erfahrungen mit der Digitalisierung der estnischen Verwaltung. Schwerpunkte des Austauschs sind die Entwicklung von Digitalisierungsstrategien und notwendigen Kompetenzen der digitalen Verwaltung sowie der Ausbau der digitalen Bildung.

„In der Digitalisierung nehmen die Länder Nordeuropas weltweite Spitzenplätze ein. Wir wollen unseren Mitgliedern über den Austausch mit den estnischen Experten den Zugang öffnen zu Praxiswissen und konkreten Erfahrungen beim Aufbau und der Umsetzung einer digitalen Verwaltung“, sagt William Schmitt, Vorstandvorsitzender der Komm.ONE. Die digitale Souveränität der Gesellschaft zu sichern, ist Aufgabe von Land und Kommunen. Diese dabei mit innovativen technischen Lösungen wie auch der Möglichkeit des Austauschs mit erfahrenen Experten zu unterstützen, sei zentrale Aufgabe von Komm.ONE, so William Schmitt weiter.