„Innovation Lunch“ mit dem ehemaligen estnischen Bildungsminister

Unter dem Titel „Digitale Bildung – Erfahrungen aus Estland“ lud Komm.ONE Anfang November zu einem Online-Vortrag des ehemaligen estnischen Bildungsministers, Prof. Dr. Jaak Aaviksoo, ein.

Weltweit sind die nordeuropäischen Länder wie Dänemark, Estland oder Schweden Spitzenreiter in der Digitalisierung des öffentlichen Lebens. Um von deren Erfahrungen zu profitieren, knüpft Komm.ONE seit 2020 Verbindungen nach Estland und Skandinavien. In diesem Rahmen bietet die IT-Dienstleisterin ihren Mitgliedern mit den „Innovation Lunches“ eine neue Online-Veranstaltungsreihe an, bei der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ausgewählten estnischen Expertinnen und Experten aus dem Bereich der digitalisierten Verwaltung austauschen können.

Am 2. November 2020 fand ein Innovation Lunch mit dem ehemaligen estnischen Bildungsminister und Rektor der Universität Tartu, Prof. Dr. Jaak Aaviksoo, statt. Unter dem Titel „Digitale Bildung – Erfahrungen aus Estland“ bekamen die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Einblick in die Digitalisierung des Schul- und Bildungswesens in Aaviksoos Heimatland.
Er teilte seine Erfahrungen mit dem „Tigersprung-Programm“, welches Ende der 1990er Jahre unter seiner Federführung in Estland implementiert wurde. Ziel dieses Programmes war es, die Schulen wettbewerbsfähiger zu machen, indem man sie mit der geeigneten Hard- und Software ausstattete und die Lehrkräfte konsequent schulte. So konnte in Estland bereits 2002 die E-Schule eingeführt werden. In der aktuellen PISA-Studie landete Estland auf dem ersten Platz in Europa.
In der 60-minütigen Veranstaltung lud der Digitalisierungsexperte auch zu einem Diskurs über das digitale Schul- und Bildungswesen unter den aktuellen Gegebenheiten in Baden-Württemberg ein.