Ein Ort für öffentlichen Code - Komm.ONE unterstützt Open Source Code Repository

Die digitale Souveränität der Kommunen zu sichern, ist das erklärte Ziel von Komm.ONE. Auch für andere Institutionen von Bund, Ländern und Kommunen ist die digitale Souveränität wichtiger Bestandteil ihrer IT-Strategie geworden. Dem Einsatz von Open- Source-Software (OSS) kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Komm.ONE engagiert sich daher in einer von der Open Source Business Alliance und Vitako initiierten Expertengruppe für das Thema. Sie hat in den  vergangenen Wochen ein Papier konzipiert, das den Grundstein legt für einen „Ort für öffentlichen Code“. Ziel der Initiative ist, ein Portal speziell für die Verwaltung einzurichten, in dem künftig selbst entwickelte und oder weiter entwickelte OSS-Quellcodes rechtssicher bereitgestellt und ausgetauscht werden können.

Die Initiative hat nun ein gemeinsames Papier veröffentlicht, das die Idee eines Open Source Code Repository und die Potenziale von OSS für die Digitalisierung der Verwaltung beschreibt. Andreas Pelzner, Vorstandsmitglied der Komm.ONE, hat das Papier mit entwickelt.

Mit dem Einsatz von OSS lässt sich eine weitgehende Unabhängigkeit von Software-Herstellern erreichen. Offener und freier Code ist dabei für jeden einsehbar und  unabhängig auf Sicherheitsaspekte hin zu überprüfen. Anwendungen können selbst betrieben und jederzeit an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Mit dem öffentlichen Ort für Code haben Kommunen und andere Institutionen die Möglichkeit, über Organisationsgrenzen hinweg einfacher miteinander zu kooperieren.

Hier geht es zur Pressemitteilung der Open Source Business Alliance und Vitako – Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister.

Das von der Expertengruppe veröffentlichte Whitepaper beschreibt, wie OSS die Abhängigkeit der Verwaltung von einzelnen Software-Herstellern verringert und damit die autonomen digitalen Handlungsmöglichkeiten langfristig stärkt. Es zeigt die Herausforderungen kollaborativer Arbeitsformen zur Entwicklung gemeinsamer OSS für den öffentlichen Sektor und skizziert die Lösung, die die Unterzeichner des Papiers in einem sogenannten „Open Source Code Repository“ für die öffentliche Hand sehen.