Bürgerbeteiligung in Zeiten von Corona

Während der Corona-Krise können Bürgerbeteiligungsformate, bei denen größere Gruppen zusammenkommen, kaum stattfinden. Eine gute Alternative sind Online-Beteiligungsplattformen.

Auch für die Beteiligungslandschaft in Deutschland hat die Corona-Krise weitreichende Folgen. Die Einschränkungen im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung machen Bürgerforen, Zukunftswerkstätte und andere Beteiligungsveranstaltungen, bei denen Menschen in größeren Gruppen zusammentreffen, unmöglich.
Die Stadt Offenburg und der Rhein-Neckar-Kreis nutzen daher eine Online-Beteiligungsplattform, um im Kontakt mit der Bürgerschaft zu bleiben. In Kooperation mit dem langjährigen Partner von Komm.ONE, der polidia GmbH, wurde die „DIALOG BOX“ eingerichtet. Über https://mitmachen.offenburg.de  (Offenburg) und https://beteiligung-im-kreis.de  (Rhein-Neckar-Kreis) haben die Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Kreis nun die Möglichkeit, „kontaktlos“ aber dennoch rege an Projekten des Kommunalgeschehens mitzuwirken.
So sind in Offenburg derzeit die Jugendlichen aufgerufen, ihre Ideen und Wünsche für die Einrichtung eines kultur- und kreativwirtschaftlichen Zentrums zu äußern.
Auf der Plattform des Rhein-Neckar-Kreises können die Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Fortschreibung der Integrationsstrategie einbringen sowie an einer Umfrage zum Radverkehrskonzept teilnehmen.